Druckwiki

Unter dem Namen Acrobat wird eine Programm-Reihe von Adobe zusammengefasst. Mit diesen Programmen ist es möglich PDF-Dateien zu erstellen, zu editieren, zu kommentieren oder zu betrachten. Adobe bietet darüber hinaus Software für Grafik, Bildbearbeitung und Offsetdruck an. Photoshop, Indesign und Illustrator - Werkzeuge aus der DTP-Familie - gehören dazu.

Die Bezeichnung Akzidenz stammt aus dem Buchdruck und bedeutet „das Zufällige“, „das Veränderliche“. Hauptsächlich waren Drucker früher mit der Herstellung von Büchern beschäftigt. Gelegentlich wurden andere Aufträge wie Formulare oder Flugblätter mit eher geringen Auflagen gedruckt. Diese Drucksachen werden heute noch als Akzidenzen bezeichnet.

Die äußeren Teile des Falzbogens werden ohne Überlappung nach innen gefalzt. Der Altarfalz hat 8 Seiten. Auch Fensterfalz genannt.

Elemente wie Grafiken und Bilder, welche über den Rand des Papiers ragen, werden als Anschnitt bezeichnet. Wenn einzelne Elemente einer Seite bis an die Seitenkanten eines Druckproduktes gehen, sollten diese mindestens drei Millimeter über das Endformat hinausgezogen werden, da es sonst beim Beschneiden des Produkts unter Umständen zu unschönen weißen Kanten, sog. „Blitzkanten“ kommen kann.

Die Auflage bezeichnet die Gesamtzahl einer Drucksache, ohne dass der Zuschuss mitgerechnet wird.

Für einen Offsetdruck legen Sie Ihre Daten in Pixeln an. Die Auflösung wird in Punkten pro Zoll (DPI = dots per inch) angegeben.

Unter Ausschießen, englisch auch „Imposition“, versteht man die Anordnung der einzelnen Seiten auf einem Druckbogen. Dabei spielen Falzschema und Weiterverarbeitung eine wichtige Rolle.

Als Beihefter werden Werbedrucksachen bezeichnet, die fest in der Heftmitte integriert werden. Dabei hebt sich ein Beihefter in seiner Gestaltung, seinem Format wie auch der Papierqualität vom redaktionellen Heftteil besonders ab. Anders gesagt: Ihr Beihefter fällt stets auf und ist zudem prominent platziert in der Mitte des Heftes. Erfahren Sie hier mehr…

Beilagen und Prospekte gehören in allen Branchen zu den beliebtesten Werbe-Drucksachen und sind zugleich hocheffizient und kostengünstig. Ganz gleich, ob es um das Informieren, Überzeugen, Verkaufen oder Präsentieren geht – Beilagen sind echte Alleskönner. Sie werden in Magazinen, Zeitungen, Zeitschriften lose beigelegt oder sind für die Direktverteilung bestimmt. Erfahren Sie hier mehr…

Unter Belichtung versteht man heute die digitale Druckplattenbelichtung. Dabei werden Druckplatten direkt vom Computer aus belichtet.

Als Beschnitt bezeichnen wir den Papierrand, der über die Endmaße im fertigen Printprodukt hinausgeht. In der Regel sind das drei Millimeter. Wenn wir eine Broschüre nach dem Druck beschneiden, ermöglicht der Beschnitt, dass alle Seiten die gleiche Größe haben.

Dünne Hilfslinien, welche anzeigen, wo der fertige Druckbogen geschnitten werden soll. Wählen Sie beim Exportieren einer EPS-, Postscript- oder PDF-Datei das Format so groß, dass Beschnitt und Schnittmarken mit exportiert werden. Platzieren Sie Schnittmarken außerhalb des Endformates.

Binden gehört wie das Schneiden, Falzen oder Stanzen zu den Arbeitsprozessen in der Druck-Weiterverarbeitung. Durch das Binden werden einzelne Blätter zu einer Publikation zusammengefasst. Wählen Sie die Art der Bindung in Abhängigkeit der Anwendung, des Inhaltes und der Verwendungsdauer Ihres Druckproduktes. Die gängigsten Bindungsarten sind die Rückendrahtheftung, Klebebindung, Ringösenheftung, Rotationsklebefalz und Fadenheftung.

Bit ist eine Wortschöpfung aus „Binary“ und „Digit“ und bildet die kleinste digitale Informationseinheit, die ein Computer darstellen kann. (Nicht zu verwechseln mit dem Byte).

Auch Pixelgrafik genannt. Dabei sind Bilder wie ein Schachbrett aufbereitet. Bitmap-Grafiken sind nicht unendlich skalierbar, da es sonst im Druck zu Artefakten — also einer groben Verpixelung — kommen kann.

Es wird mit Hilfe eines Prägestempels und unter hohem Druck eine Prägung ins Papier geformt. Sie können bei Ihrem Magazin oder Prospekt entscheiden, ob Sie eine Hochprägung oder eine Tiefprägung haben wollen. Bei Hochprägungen ist das Motiv erhaben, bei Tiefprägungen wird das Motiv ins Papier gestanzt.

Der Bogenoffset-Druck ist für Zeitschriften, Magazine, Kataloge, Prospekte, Broschüren, Flyer, Post- und Responsekarten, Plakate und vieles mehr insbesondere in kleineren oder mittleren Auflagen stets die richtige Wahl. Insgesamt zeichnen sich unsere im Bogenoffset-Druck gefertigten Printerzeugnisse durch höchste Qualität und Wertigkeit aus. Erfahren Sie hier mehr…

Nach den verschiedenen Möglichkeiten der Bindung ermöglicht Ihnen eine Abheft-Lochung Ihre Printprodukte z.B. in einem DIN-Ordner abzuheften. Hierbei werden im Anschluss an die Bindung Ihres Printprodukts zwei bis vier Löchern an der linken Seite mit einem Bohrer erzeugt. Zu beachten sind hier aufgrund des Platzanspruchs der Bohrung die Einschränkungen beim Layout.

Als Broschüre werden alle Printerzeugnisse bezeichnet, die unregelmäßig erscheinen und einen Umfang bis maximal 48 Seiten haben. Erfahren Sie hier mehr…

Als Bund bezeichnet man bei Büchern, Prospekten und Broschüren den Raum in der Mitte.

Ein Byte ist eine digitale Einheit, die sich aus Bit zusammensetzt.

CO2-Emissionen lassen sich nicht ganz vermeiden. Wir können sie jedoch freiwillig kompensieren. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit Ihr Printprodukt klimaneutral zu produzieren. Dies bedeutet, dass wir die CO2-Emissionen auftragsbezogen kompensieren, indem wir sie über zertifizierte ClimatePartner Klimaschutzprojekte ausgleichen. Mit dem Footprint Manager von ClimatePartner berechnen wir detailliert die CO2-Emissionen Ihres Druckauftrages und geben Ihnen die Möglichkeit aus über 20 verschiedenen Klimaschutzprojekten auszuwählen. Sie erhalten für Ihr Druckerzeugnis eine Climate Partner Zertifikationsnummer, über diese Nummer können Sie jederzeit nachverfolgen, wie viel CO2 über welche Klimaschutzprojekte kompensiert wurde. Außerdem können Sie das Zertifikatslogo „klimaneutral gedruckt“ werbewirksam einsetzen.

CMYK ist ein subtraktives Farbmodell für den professionellen Druck. CMYK steht für die vier Farben Cyan, Magenta, Yellow (Gelb) und den Schwarzanteil K (englisch für "Key-Plate"). Je mehr Farben vermischt werden, desto dunkler wird die Farbwahrnehmung. Für die Farbmischung würden C, M und Y eigentlich reichen, doch die Darstellung von Schwarz gelingt besser, wenn es extra hinzugefügt wird (Dafür steht das K).

Bei Druckerzeugnissen lässt sich in CMYK ein deutlich besseres Ergebnis erzielen. Deshalb müssen Fotos oder Vorlagen im RGB-Standard vor dem Druck immer in den CMYK-Standard umgerechnet werden. Dies erledigt unsere Workflow-Software ganz automatisch.

 

RGB und CMYK Farbraum im Vergleich

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit Ihr Printprodukt klimaneutral zu produzieren. Dies bedeutet, dass wir die CO2-Emissionen auftragsbezogen kompensieren, indem wir sie über zertifizierte ClimatePartner Klimaschutzprojekte ausgleichen. Mit dem Footprint Manager von ClimatePartner berechnen wir detailliert die CO2-Emissionen Ihres Druckauftrages und geben Ihnen die Möglichkeit aus über 20 verschiedenen Klimaschutzprojekten auszuwählen. Sie erhalten für Ihr Druckerzeugnis eine Climate Partner Zertifikationsnummer, über diese Nummer können Sie jederzeit nachverfolgen, wie viel CO2 über welche Klimaschutzprojekte kompensiert wurde. Außerdem können Sie das Zertifikatslogo „klimaneutral gedruckt“ werbewirksam einsetzen.

Jeder Offsetdruck beginnt bei uns mit einem durchdachten Colormanagement. Mittels eines Kalibrierungssystems werden die Farbräume von Ein- und Ausgabegeräten für den Druckprozess aufeinander abgestimmt. Ziel ist eine einheitliche Ausgabe von Farben (Farbtreue).

Kurz auch CTP genannt, bezeichnet ein Verfahren in der Druckvorstufe, bei dem die Druckplatten vom PC aus direkt im Plattenbelichter bebildert werden.

Es gibt spezielle Druckmaschinen in denen sich unbebilderte Druckplatten befinden. Die Bebilderung erfolgt erst direkt in der Maschine. (Direct Imaging) Die separate Belichtung von Filmen oder externen Druckplatten entfällt.

Als Datenformat bezeichnet man das Endformat, in welches ein Programm Daten exportieren oder speichern kann. Gängige Datenformate beim Druck sind zum Beispiel TIFF, JPEG, SPE, PDF.

Es handelt sich um einen Wickelfalz, der inline im Rollenoffset produziert Deltafalz genannt wird.

Programm zur Darstellung von PostScript-Daten auf dem Bildschirm.

Kontrollelement mit dem man im Druck die Farbdichten und die Tonwertzunahmen mit Hilfe eines Messgerätes erfassen kann.

Visuelle und messtechnische Kontrollelemente, die am Rand des Druckerzeugnisses mitgedruckt werden.

Abkürzung für „Dots Per Inch“. Maßeinheit für die Auflösung in Punkten pro Inch oder auch Bildpunkten pro 2,54 cm. Für Bilder wählen Sie am besten eine Auflösung von 300 dpi und für Strich (Text) 1200 dpi. 

Abkürzung für Desktop Publishing. Dieser Begriff wird allgemein für die Herstellung von Publikationen auf einem PC verwendet.

Verleihen Sie Ihrem Printprodukt eine besondere Note und beeindrucken Sie so Ihre Zielgruppe. Wir bieten Ihnen dazu vielfältige Veredelungsmöglichkeiten, wie z. B. UV-Lackierung partiell oder vollflächig, Folienkaschierung, Stanzen, Prägen u. v. m. Und das genau abgestimmt auf Inhalt und Einsatzzweck, den gewünschten Effekt und die Verwendungsdauer Ihres Printproduktes. Wir beraten Sie gern.

Der Begriff Druckverfahren fasst alle möglichen Drucktechniken, wie zum Beispiel Rollenoffsetdruck, Bogenoffsetdruck, Tiefdruck oder Duplexdruck, zusammen.

Ihre Druckdaten können Sie uns ganz einfach per FTP-Server übermitteln, gern auch per E-Mail, oder per Download-Link, welcher von uns bzw. von Ihnen zur Verfügung gestellt wird.

Die Druckvorstufe umfasst alle Prozesse vor dem Druck, wie zum Beispiel Datenaufbereitung, Bildbearbeitung, Layouterstellung und Plattenbelichtung. Die Druckvorlage ist das fertige Produkt der Druckvorstufe.

Zusätzliche Überprüfungen von Druckdaten verschwenden unnötig Zeit und Geld. Der Datencheck vor Abgabe der Druckdaten ist die letzte wichtige Kontrolle des Kunden, um die Daten vollständig und richtig übergeben zu können.

Die Fadenheftung setzt man insbesondere bei Drucksachen ein, die stärker beansprucht werden. Das Heften von Büchern oder Zeitschriften ist die Verbindung der einzelnen Papierseiten oder der gefalzten Papierbögen zu einem Heft oder einem Buchblock. Die Fadenheftung ist die haltbarste aller Heftmethoden, denn die Falzlage wird in ihrer Struktur erhalten und der Fadenverbund stabilisiert den Buchblock. Gegenüber der Klebebindung hat sie den Vorteil, dass sich das Buch besser aufschlagen lässt und auch bei häufigem Gebrauch keine Seiten aus dem Buchblock fallen können.

Beim Fadensiegeln wird, integriert in den Falzprozess, jede einzelne Lage eines Buches oder einer Broschur mit speziellen Fadenklammern (thermoplastische Fadenstücke) von innen nach außen durchstoßen und diese auf der Rückseite verschmolzen. Hierbei wird ähnlich wie bei der Fadenheftung der geschlossene Bund des Falzbogens erhalten. Während der Falzbogenrücken über die beheizte Siegelschiene geführt wird, schmelzen die thermoplastischen Fadenanteile und versiegeln die nicht schmelzbare Komponente fest mit dem Papier.
Dieses Verfahren bietet sich an für Bücher und Broschüren, die eine hervorragende Haltbarkeit haben sollen und/oder für eine lange Nutzungsdauer bestimmt sind.

Zusammenfalten von Druckbögen zu aufeinander folgenden Seiten mit technischen Hilfsmitteln.

Es wird zwischen Parallelfalz, Wickelfalz, Altarfalz, Leporello-/ Zickzackfalz oder Z-Falz, Parallelmittenfalz/ V-Falz und Kreuzbruchfalz unterschieden.

Markierungen, beispielsweise auf einem Briefbogen. Sie dienen als Orientierungshilfe, wo der Bogen gefaltet werden muss, damit er in den Briefumschlag passt. Druckbögen haben ebenfalls Falzmarken die anzeigen, an welcher Stelle der Druckbogen gefalzt werden muss.

Ein Druckerzeugnis kann auf der Vorder- und Rückseite farbig bedruckt werden.
Beispiel 4/4 farbig und 4/0 farbig.
4/4 farbig: Das Druckerzeugnis ist auf der Vorder- und Rückseite 4 farbig bedruckt.
4/0 farbig: Das Druckerzeugnis ist auf der Vorderseite 4 farbig bedruckt und auf der Rückseite ohne Farbauftrag.

Mitgedrucktes Messelement u.a. zur Kontrolle von Farbdichte, Graubalance und Punktzuwachs.

Der Forest Stewardship Council (FSC) setzt sich weltweit für eine ökologisch angepasste, sozial förderliche und wirtschaftlich rentable Waldbewirtschaftung ein. Papier ist der wichtigste Rohstoff für unsere tägliche Arbeit. Der verantwortungsvolle Umgang mit der Ressource Holz ist uns deshalb sehr wichtig. Wir sind FSC zertifiziert. Papiersorten aus FSC-zertifizierten Quellen sind ein fester Bestandteil unseres Papier-Sortiments.

Papiersorte, bei dem die Oberfläche mit einem Kreidestrich veredelt ist, die matt, halbmatt oder glänzend, ein- oder beidseitig sein kann. Das Papier bekommt dadurch eine geschlossene, glatte und stabile Oberfläche, wodurch eine hohe Detailwiedergabe und Druckqualität erreicht wird.

Auf Wunsch versenden wir Ihre Printprodukte 100 % CO2-neutral mit den gogreen Versandlösungen und leisten so gemeinsam mit Ihnen einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Die durch den Transport entstehenden CO2-Emissionen werden über Klimaschutzprojekte kompensiert, die nach international anerkannten Standards zertifiziert sind.

Ist das Flächengewicht von Papier und wird in Gramm pro Quadratmeter (g/m²) angegeben. Bei einer Grammatur zwischen 150 g/m² bis 600 g/m² spricht man von Karton, über 600 g/m² von Pappe. Ein Briefbogen A4, 80 g/m² wiegt 5 g. Ein Standardbrief (bis 20 g) darf max. 3 Briefbögen enthalten.

Fläche, die in der Druckmaschine nicht bedruckt werden kann, da die Druckmaschine den Bogen an dieser Stelle greift.

Die drei Druckfarbenhersteller Horstmann-Steinberg, Kast + Ehinger und H. Schminke & Co. haben das HKS-Mischsystem für Druckfarben entwickelt. Es beinhaltet 120 Volltonfarben mit 3.520 Abstufungen. Um die Wiedergabe einer HKS-Farbe auf unterschiedlichen Papiersorten korrekt vorherzusagen, haben wir diverse HKS-Farbfächer: HKS E (Endlospapier), HKS K (Kunstdruckpapier), HKS N (Naturpapier) und HKS Z (Zeitungspapier).

Hinter dem Profil steht das „International Color Consortium“, kurz auch ICC. Hier arbeiten Hersteller der Druckvorstufe zusammen, um das Colormanagement weiter zu optimieren. Das ICC-Profil ist ein Farbprofil zur Umrechnung von Bilddaten.

Jeder kennt das JPEG als Bildformat. Es wurde von der Joint Photographic Expert Group entwickelt und komprimiert Bilddaten. So können Sie TIFF- oder PSD-Formate in der Layoutphase Ihrer Druckprodukte in ein kleineres Dateiformat umrechnen. Das JPEG ist lizenzfrei und international genormt (ISO 10918).

Ein Katalog ist nicht nur Imageträger für Ihr Unternehmen, sondern präsentiert Ihre Produkte auf höchstem Qualitätsniveau und fördert so deren Abverkauf. Ganz gleich, welches Produkt Sie verkaufen wollen, vermarkten Sie es in einem ansprechenden Katalog. Besonders im Katalogdruck kommt es auf präzise und farbgenaue Wiedergabe an. Ihre Kataloge drucken wir ganz flexibel in unterschiedlichen Standard- und Sonderformaten. Erfahren Sie hier mehr…

Unter der Kalibrierung verstehen wir den Abgleich von allen Ein- und Ausgabegeräten, die wir für die Farbdarstellung in unserer Druckvorstufe benötigen. Dazu gehören zum Beispiel Monitore, Scanner und Belichter.

Bezeichnung für Papiersorten mit einer Grammatur zwischen 150 bis 600g/m². Der bedeutendste Einsatz für Kartonage ist die Verpackungstechnik.

Ein Kilobyte setzt sich aus 1.024 Byte zusammen, 1.024 Kilobyte ergeben ein Megabyte.

Die Klebebindung eignet sich nicht nur ideal für hochwertige Magazine, Fachzeitschriften und Broschüren, sie ist aufgrund ihrer hervorragenden und langen Haltbarkeit besonders für seitenstarke Produkte wie Kataloge geeignet. In Verbindung mit einem hochwertigen Umschlag unterstreichen Sie zusätzlich die Wertigkeit Ihres Printproduktes.

Bei der Klebebindung werden die Papierbögen zu einem oder mehreren Blöcken zusammengetragen und mit Hilfe eines Klebstoffes mit dem Umschlag verbunden und so eine hochwertige, dauerhafte Bindung erzielt.
Man unterscheidet zwischen Hotmelt-, Kaltleim- und PUR-Klebebindung. Für eine optimale und lange Haltbarkeit empfehlen wir die PUR-Klebebindung, bei der flexibler und dennoch robuster Polyurethanklebstoff verwendet wird, der die Seiten dauerhaft zusammenhält.

Die Klebebindung ist sinnvoll einsetzbar für Broschüren, Zeitschriften, Magazine, Prospekte etc. mit einem Umfang ab etwa 48 Inhaltsseiten bei mind. 2,5 mm Rückenstärke.

Der Bogen wird mehrfach im rechten Winkel gefalzt. Es entsteht geschlossen ein vielfach kleineres Format.

Für die Kontrolle Ihrer Druckdaten produzieren wir für Sie einen Laserproof auf einem Laserdrucker direkt aus dem Prinergy-Workflow. Sowohl Laserproof als auch Formproof-Ausgabe werden über das gleiche RIP (Raster Image Processor) generiert und bieten die Sicherheit, dass alle Elemente, die auf dem Papier sichtbar sind, später auch im Druck erscheinen.

Ist die vorherrschende Faserrichtung im Papier und wichtig für die Endverarbeitung des Druckerzeugnisses (Falz und Stabilität).

Parallelfalzart. Zwei oder mehrere Teile des Falzbogens werden in wechselnden Richtungen gefalzt. Auch Zickzackfalz genannt.

Hochpigmentierte Farben mit signalhafter Wirkung (Neonfarben).

Bei einem Mailing handelt es sich um eine Massen-Postsendung, welche persönlich adressiert ist, teiladressiert ist oder als Wurfsendung verbreitet wird. Sie ist immer werbend.

Magazine sind aus der Printmedienlandschaft nicht mehr wegzudenken. Das Erscheinungsbild von Magazinen ist vielfach durch anspruchsvolle und hochwertige Ausstattung bestimmt.
Mit unserem modernen Maschinenpark produzieren wir Ihre Magazine im Rollen- oder Bogenoffset schnell, flexibel und sicher in exzellenter Druckqualität. Unsere leistungsstarke selektive Weiterverarbeitung komplettiert Ihr Magazin optional mit Beihefter, Beilegern, Warenproben, Responsekarten und weiteren Specials – und das personengenau. Außerdem übernehmen wir für Sie die komplette Adressierung sowie die post- und portooptimierte Auslieferung.

Kurz – Magazine sind unsere Leidenschaft. Nicht umsonst sind wir Marktführer in der individualisierten Magazinproduktion im deutschsprachigen Raum. Erfahren Sie hier mehr…

Ein Megabyte sind ca. 1.000.000 Bytes, oft gebraucht im Zusammenhang mit der Kapazität von Speichermedien. Das Abspeichern einer vierfarbigen Seite im A4-Format benötigt zum Beispiel etwa 40 MB Speicherplatz.

Der Ugra/FOGRA-Medienkeil 3.0 CMYK ist ein herstellerunabhängiges Werkzeug im Colormanagement. Der Medienkeil besteht aus 72 Feldern, welche mit Flächendeckungsgraden der Prozessfarben C (Cyan), M (Magenta), Y (Gelb) und K (Schwarz) definiert sind. Zu jedem in CMYK definierten Feld sind, abhängig vom Druckverfahren und vom Bedruckstoff, farbmetrische Sollwerte nach CIE definiert.

Das Erscheinungsbild einer Drucksache wirkt edler und exklusiver und erhöht die Werbewirksamkeit durch den Auftrag einer speziellen Metall-Farbe. Die metallische Oberfläche kommt besonders bei gestrichenen Papieren und Kartons zur Wirkung.

Oberbegriff für alle aus Pflanzenfasern gefertigte Papiere ohne Behandlung der Oberfläche. Naturpapier hat im Gegensatz zu gestrichenem Papier keinen Strichauftrag. Man bezeichnet es auch als ungestrichenes Papier.

Ist das Ausheben eines Spanes aus der Pappe, um diese entlang der Nutlinie biegen (brechen) zu können.

Im Offsetdruck bezeichnen wir die Anzahl der Einzelexemplare, die sich aus einem Druckbogen herausschneiden lassen, als Nutzen. Der Begriff wird oft auch für ein Stück Papier oder Pappe bezeichnet.

Die englische Abkürzung steht für „Optical Character Recognition“ und bezeichnet die optische Schriftzeichen-Erkennung durch den Computer.

Unter Offsetdruck versteht man ein Flachdruckverfahren, in dem Papierbogen oder Papierrollen indirekt bedruckt werden. Daher stammt auch die Bezeichnung Bogenoffset- und Rollenoffsetdruck. Dabei wird das Druckbild zuerst von der Druckplatte auf einen Gummituchzylinder übertragen. Dieser gibt das Bild an das Papier weiter.

Ist die Lichtundurchlässigkeit von Stoffen. Eine gute Opazität von Papierprodukten wird durch die Menge von Füllstoffen zwischen den Papierfasern erreicht.

Die englische Abkürzung steht für „Open Prepress“ — ein universelles Schnittstellenprotokoll für die Druckvorstufe.

Das Farbsystem von der Firma Pantone enthält Sonderfarben, die im konventionellen Vierfarbdruck nicht erreicht werden können. Das PMS (Pantone Matching System) besteht aus 14 Basisfarben, die mit verschiedenen Farbanteilen vermischt den Farbfächer ergeben.

Beim Papier sind vor allem die Oberfläche und die Färbung von Bedeutung. Wird das gleiche Bildmotiv auf Original Kunstdruckpapier, auf matt oder glänzend gestrichenem Bilderdruckpapier und auf Zeitungsdruckpapier gedruckt, führt es zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen. Eine präzise Angabe von Farbkorrekturen ist nur dann möglich, wenn das Papier der Farbmesstafel, das Andruckpapier und das Fortdruckpapier miteinander übereinstimmen.

In Deutschland werden überwiegend Formate der DIN-A-Reihe eingesetzt. Ausgangsformat ist der Bogen im Format DIN A0 in der Größe 841 mm x 1189 mm. Durch das Halbieren der langen Seite ergibt sich die kurze Seite des jeweils nächstkleineren DIN-Formats.

Das Papiergewicht wird in Gramm pro Quadratmeter gemessen. Bei Papier kann das bis zu 300 g/qm liegen, bei Karton bei bis zu 600 g/qm.

Alle Falze verlaufen parallel. Zu den Parallelfalzen gehören der Wickelfalz, der Altarfalz, der Leporellofalz und der Parallelmittenfalz.

Der Parallelmittenfalz ist eine Form des Parallelfalzes, bei dem ein Bogen immer in der Mitte in der gleichen Richtung gefalzt wird (V-Falz). Dies kann im Quer- wie im Hochformat geschehen. Zwei solcher Falzungen ergeben 8 Seiten, diese Form wird auch Doppelparallelfalz genannt.

Geeignet für die Hervorhebung einzelner Stellen. Form und Größe der lackierten Stelle können frei gewählt werden und erzielen interessante Effekte.

Kreuzförmige Marke, die im Vierfarbdruck auf jeder Druckform auf exakt derselben Stelle angebracht werden. Es wird gewährleistet, dass die komplette Form übereinander gedruckt wird.

Plattformunabhängiges Datenformat, das von der Firma Adobe entwickelt wurde. Es ist eng verwandt mit der Seitenbeschreibungssprache PostScript, ist jedoch in vielfacher Hinsicht diesem Datenformat überlegen. Das PDF-Format kann Schriften, Bilder und Druckinstruktionen beinhalten, spezielle Schlüsselbegriffe für Such- und Indexfunktionen, Job Tickets, Hyperlinks, Videos etc. Zudem kann es stark komprimiert werden und ermöglicht in einem Netzwerk und im Internet eine schnelle Datenübertragung.

Standardisiertes Datenformat, das eine Produktionssicherheit auf beiden Seiten des Datenanlieferers (Kunde) und des Datenverarbeiters (Vorstufenbetrieb, Druckerei) gewährleistet. Das von der ECI und dem BVDM ISO-zertifizierte Datenformat bezieht Farbmanagement, Sonderfarben und Duplexbilder mit ein und beruht auf der PDF-Version 1.3. PDF X/3-Dateien müssen Composite-Dateien sein.

Die „Page Description Language“ bedeutet übersetzt „Seitenbeschreibungssprache“.

Wir sind PEFC zertifiziert. Hinter dem Zertifizierungsverfahren für nachhaltige Waldbewirtschaftung steht das Konzept einer kontrollierten Verarbeitungskette für Holz- und Papierprodukte. Sie wird lückenlos und unabhängig überwacht. Der PEFC-Prozess entstand auf Initiative von Waldbesitzern und Akteuren der Holzwirtschaft.

Möglichkeit zum Durchtrennen von Papier, Karton oder Pappe mittels aneinander gereihter kleiner Löcher, bzw. Schlitze. Eine Perforation dient zum Abtrennen von z. B. Eintrittskarten.

Ob einfache Adressierung, persönliche namentliche Ansprache im Heft, wechselnde Bilder oder Eindrucke oder individualisierte QR-Codes oder Microsites - Durch die Personalisierung von Printprodukten ergeben sich viele neue Möglichkeiten der persönlichen Kundenansprache und der individuellen Gestaltung.

Abkürzung für „Picture Element“. Hierbei handelt es sich um die kleinste Bilddateneinheit für die elektronische Beschreibung von Bildern.

Anzeigenhersteller achten bisweilen darauf, dass durch Passerdifferenzen gefährdete Anzeigenmotive so platziert werden, dass sie im Rollenoffsetdruck in der Mitte der Papierbahn liegen, wo der Passer die größte Stabilität zeigt.

Adobe entwickelte die Seitenbeschreibungssprache „PostScript“. Sie wird als Vektorgrafikformat für Drucker und Dokumente benutzt.

In der Druckveredelung können Sie sich auch für einen Prägedruck entscheiden. Hierbei wird neben dem Farbauftrag ein Relief auf dem Papier hinterlassen. Der Prägedruck kann auch ohne Farbe vorgenommen werden. Dies wird dann als Blindprägung bezeichnet.

Ihre Prospekte drucken wir ganz flexibel in unterschiedlichen Standard- und Sonderformaten.
Ganz gleich, ob es um das Informieren, Überzeugen, Verkaufen oder Präsentieren geht – Prospekte sind echte Alleskönner. Sie sind ideal, um für Ihre Produkte, Dienstleistungen, Angebote etc. zu werben und diese Botschaften breit zu streuen. Prospekte wirken verkaufsfördernd und steigern die Kunden-/Leserbindung.

Hinter der Abkürzung PSO steht der ProzessStandard Offsetdruck. Er umfasst die standardisierte und industrielle Produktion von Drucksachen gemäß ISO-Norm 12647-2. Sie legt genau messbare Sollwerte und Toleranzen fest. Der ProzessStandard Offsetdruck (und damit die PSO Zertifizierung) stellt ein zentrales Instrument zur Prozesskontrolle und Qualitätssicherung in der Druckindustrie dar.

Die Fogra und die Verbände Druck und Medien in Deutschland haben die neutrale Zertifizierung nach dem aktuellen Branchenstandard ISO 12647 - ProzessStandard Offsetdruck entwickelt. Mit dieser international gültigen Norm wird die Qualität eines Printproduktes auf der Grundlage von vorgegebenen Sollwerten und Toleranzen festgelegt und kontrolliert. Mit diesem Zertifikat dokumentieren Druck- und Medienbetriebe nach außen ihre Qualitätsfähigkeit. Nach innen stellen sie eine reibungslose Produktion sicher.

Bei diesem Bindeverfahren werden die Rohbogen mit Polyurethan, einem Kunstharz, zusammengeklebt. PUR zeichnet sich durch seine besondere Haltbarkeit aus.

Höchste Qualität und Kundenzufriedenheit sind unsere wichtigsten Maßstäbe in der Auftragsabwicklung. Natürlich entsteht so etwas nicht von selbst, sondern ist vor allem das Ergebnis modernster Technik, einer vollstufigen Wertschöpfungskette, eingespielter Teams und redundanter Systeme. Mit einem breit angelegten Qualitäts-System, in welches alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontinuierlich involviert sind, werden ständige Verbesserungen im Arbeitsablauf umgesetzt. Erfahren Sie hier mehr

Das Gegenteil von Hochformat.

Das Bild geht bis zum Rand des Formats. Um Blitzer zu vermeiden müssen drei Millimeter Beschnitt zugegeben werden.

Unter einem Raster versteht man eine Fläche mit regelmäßiger Anordnung von Farbpunkten (Rasterpunkten). Im Offsetdruck lassen sich hierdurch Zwischentöne erzeugen.

Bei frequenzmodulierten Rastern ist die Anordnung unregelmäßg. Damit wir u.a. Moireebildung verhindert.

Wir produzieren für Sie Offsetdruck Werbemittel auf Recyclingpapier, also Papier, dessen Faseranteil überwiegend aus Altpapier besteht. Das hat viele gute Gründe: Wir schonen die Ressource Holz und in der Herstellung von Recyclingpapier wird weniger Energie und Wasser verbraucht. Wussten Sie schon? Bis zu fünfmal können Zellstofffasern recycelt werden.

Bei der Registerstanzung werden die gewünschten Formen aus dem Druckerzeugnis ausgestanzt und damit empfiehlt sie sich u.a. etwa für seitenstarke Kataloge oder Schulungsunterlagen. Dabei ist es ganz gleich, ob diese mit Winkelregister, Treppenregister, Daumen- oder Fingerhohllochregister ausgelegt sind, die Registerstanzung vereinfacht die Handhabung und wertet Ihr Printprodukt gleichzeitig optisch auf.

In der Retusche erhält Ihr Bildmaterial einen Feinschliff, bevor es in den Offsetdruck geht. Hier wird hauptsächlich die Bildwiedergabe verbessert.

Diese Abkürzung steht für die Farben Rot, Grün, Blau, die im additiven Farbmodell farbiges Licht für das Auge sichtbar machen. Dieses Prinzip kennen Sie auch von Ihrem Bildschirm.

RGB ist ein additives Farbmodell. Je mehr Farben man zusammenmischt, desto heller wird die Farbwahrnehmung. Addiert man Rot, Grün und Blau in gleicher Helligkeit entsteht die Farbempfindung weiß. Fehlt beispielsweise Grün entsteht eher Magenta (Rot + Blau).Das funktioniert z. B. bei einem leuchtenden Monitor.

Für den Bogenoffset und Rollenoffset eignet sich dieses Farbmodell aber nicht. Das subtraktive Farbmodell (CMYK) ist hierfür vorgesehen.

RGB und CMYK Farbraum im Vergleich

Ist das Standardmodell für die Darstellung additiver Farbmischung und geeignet für Bildschirmdarstellungen. Es basiert auf den drei Primärfarben Rot, Grün und Blau.

RGB und CMYK Farbraum im Vergleich

Erzeugung einer linienförmigen Stoffverdrängung auf dem Druckprodukt, die auf der Gegenseite als wulstartige Erhöhung in Erscheinung tritt. Durch diesen Arbeitsvorgang wird eine Biegefähigkeit für das Material erreicht.

Die Ringösenheftung zeichnet sich durch die spezielle Ausführung der Drahtklammer aus, die zu einer runden Öse gebogen ist. Die Heftung erfolgt mit zwei Klammerösen im Normabstand von Lochungen bzw. Heftvorrichtungen. Die Ringösenbindung eignet sich ideal für die detaillierte Präsentation von Produkten und Dienstleistungen, für Preislisten, Schulungsunterlagen oder für Sammelabonnements, die in Ringordnern oder Mappen abgeheftet werden können.

Die Abkürzung Rip steht für Raster Image Processor. In der Druckvorstufe werden die Daten für die Herstellung von Druckplatten aufbereitet.

Grundlegend hat ein Rip folgende Aufgabe: Es wandelt die angelieferten Daten von Aufsichts- oder Durchsichtsdichten in Rastertonwerte um. Das bedeutet, aus Pixeln von eingescannten, fotografierten oder angelegten Farbtönen, die in der Intensität der einzelnen Farben des verwendeten Farbsystems variieren können, werden Punktmuster aus Vollfarbtönen erzeugt, die eine visuell vergleichbare Abbildung liefern.

Nimmt man als Beispiel ein Pixel des Bildes einer Digitalkamera, so wird die Intensität dieses Pixels in ein Punktmuster aus mehr oder weniger stark entfernten identischen Druckpunkten umgerechnet Aufgrund dieser Umrechnung vom Pixel zum Punktmuster lässt sich die Abweichung von Bild- zu Druckauflösung erklären.

Um ein gutes Druckergebnis zu erzielen, sollten die in der Druckdatei eingebetteten Bilder im tatsächlichen Endformat angelegt sein und über eine Auflösung von 100 bis 150 dpi verfügen. Ein Rip ermöglicht den Dateiimport. Dabei sollten folgenden Formate von Ihrem Rip unterstützt werden: PDF, Postscript, EPS, TIFF und JPEG.

Autor: Michael Mussmann,Fujifilm Sericol

Mit unseren modernen Rollenoffset-Druckmaschinen produzieren wir im Heatset-Verfahren für Sie Magazine, Zeitschriften, Kataloge, Prospekte und vieles mehr. Technisch gesehen wird die Papierbahn von der Rolle abgewickelt und durch die Druckwerke der Druckmaschine geführt und gelangt anschließend in einen Trockner, der für die schnelle Trocknung der Farben sorgt. Da die Papierbahn bei diesem Prozess sehr heiß wird, wird sie im Anschluss über Kühlwalzen geleitet. Daraufhin läuft die Papierbahn in den Falzüberbau und in den Falzapparat. Hier können in Kombination mit Rotationsklebefalz und 3-seitigem Beschnitt auch Komplettprodukte wie etwa Broschüren oder Beilagen in einem Arbeitsgang inline produziert werden. Erfahren Sie hier mehr…

Je nach Einsatzzweck ist der Rotationsklebefalz bei Produkten wie Prospekten, Broschüren etc. mit bis zu 32 Seiten eine kostengünstige Alternative zur Rückendrahtheftung, besonders bei höheren Auflagen. Im Rollenoffset können in Kombination mit Rotationsklebefalz und dreiseitigem Beschnitt Komplettprodukte in hervorragender Qualität inline in einem Arbeitsgang produziert werden. Durch einen über die gesamte Bundlänge verleimten Klebefalz wird eine optimale Stabilität des Printprodukts erreicht.

Hinter der englischen Abkürzung RTF steht die Bezeichnung „Rich Text Format“. Das Rich Text Format wurde von Microsoft eingeführt, um formatierte Texte mit beliebiger Text-Software zu öffnen.

Für die Rückendrahtheftung werden Metallklammern von außen durch den Rücken gepresst und am Innenfalz umgebogen. Große Illustrationen (über zwei Seiten kommen bei dieser Bindevariante besonders gut zur Geltung, da kein Bildausschnitt verloren geht. Die Rückendrahtheftung ist eine der kostengünstigsten Bindearten. Sie ist sinnvoll einsetzbar für Broschüren, Zeitschriften, Magazine, Prospekte etc. mit einem Umfang von bis zu etwa 160 Seiten bei max. 5 mm Rückenstärke.

Ob Magazine drucken oder Prospekte drucken — unter einem Satzspiegel versteht man die Fläche auf der Druckseite, in der die Anordnung von Text und Grafik vorgenommen wird. Innerhalb des Satzspiegels liegen zum Beispiel in einer Zeitschrift redaktionelle Texte und Bilder. Seitenzahlen oder Fußnoten liegen außerhalb des Satzspiegels.

Auch als Spotcolours oder Sonderfarben bezeichnet. Schmuckfarben werden als eigene Farbe gedruckt und nicht wie im Vierfarbdruck aus den Grundfarben CMYK zusammengesetzt. Zu den gebräuchlichen Schmuckfarbenpaletten zählen z.B. HKS, Pantone, Metallicfarben und Leuchtfarben.

Im Schriftsatz werden alle Schriftzeichen zusammengestellt, die wir für den Bogenoffset- oder Rollenoffsetdruck benötigen. Früher hat man den Schriftsatz von Hand mit einzelnen Buchstaben gesetzt. Heute passiert alles im Desktop Publishing am Computer.

Eine Schutzlackierung dient zum Schutz Ihres Druckproduktes vor Schmutz und Feuchtigkeit.

Elemente/Bilder, die bis zur Bogenkante reichen, müssen 2-5 mm über das Endformat ragen, also in den Beschnitt. Beachten Sie bitte, dass es zu Schneiddifferenzen von bis zu einem Millimeter kommen kann. Vermeiden Sie daher schmale Ränder und die Platzierung von Schrift nahe am Rand. Grundsätzlich keine Mehrfachnutzen erstellen. Wählen Sie beim Exportieren einer EPS-, Postscript- oder PDF-Datei das Format so groß, dass Beschnitt und Schnittmarken mit exportiert werden. Platzieren Sie Schnittmarken außerhalb des Endformates.

Der Server bietet uns und unseren Kunden Speicherplatz, der über das Internet von überall erreichbar ist.  Per FTP-Server können Sie Ihre Druckdaten hochladen.

Auch als Spotcolours oder Schmuckfarben bezeichnet. Sonderfarben werden als eigene Farbe gedruckt und nicht wie im Vierfarbdruck aus den Grundfarben CMYK zusammengesetzt. Zu den gebräuchlichen Sonderfarbenpaletten zählen z.B. HKS, Pantone, Metallicfarben und Leuchtfarben.

Die Spiraleffektbindung wie auch die Wire-O-Bindung sind für vielerlei Drucksachen wie z. B. Kalender, Präsentationen, Schulungsleitfäden, Preislisten etc. die bevorzugte und stabile Bindungsart. Die Plastik- bzw. Draht-Spirale ermöglicht ein leichtes Umblättern Ihrer gedruckten Informationen. Je nach Seitenstärke Ihres Druckprodukts kommen unterschiedliche Spiraldurchmesser zum Einsatz. Zur Bindung werden die Einzelseiten zu Buchblöcken zusammengetragen und über eine komplette Außenkante gelocht, anschließend werden die Spiralen durch die vorher gelochten Blöcke geführt. Wegen dem Platzanspruch für diese Bindung sind die Einschränkungen im Layout zu beachten.

Beim Stanzen werden definiert geformte Teile aus einem Papier- oder Kartonbogen mit einem Stanzwerkzeug herausgetrennt. Durch Hineindrücken eines scharfkantigen Stanzwerkzeuges in das Material werden die Papierfasern sauber voneinander getrennt. Abschließend werden die gestanzten Formen noch ausgebrochen.Es ist möglich einzelne Bogen oder den gesamten Buch- bzw. Broschurenblock zu stanzen.

Durch ein kreatives Design können sehr ausgefallene Effekte mittels Stanzen erzielt werden. So kann z. B. ein ausschnittweiser Blick durch Fenster auf die nachfolgende Seite, ein Schriftzug durch eine schlichte Stanzung mit farblichem Hintergrund betont werden, oder ein seitenstarker Katalog mit einen Griffregister versehen werden (Registerstanzung).

Der Begriff bedeutet aus dem Englischen übersetzt Daumennagel. Er wird in der Grafik auch als Vorabentwurf oder Rohentwurf bezeichnet. Er bezeichnet auch eine kleinere Version eines groß aufgelösten Bitmap-Bildes.

Das TIFF oder TIF (Tag Image File Format) ist ein häufig verwendetes Dateiformat, das mit gängigen Grafikprogrammen erzeugt und auch bearbeitet  werden kann. Für den Offsetdruck eignet es sich ideal, weil es für jeden Bildpunkt Informationen über Helligkeit und Farbton enthält. So können Graustufen im Bild problemlos dargestellt und gedruckt werden.

Unter dem Tonwert verstehen wir das Maß für die optische Wahrnehmung einer Bildfläche. Ein Tonwert von 0 entspricht einer unbedruckten Fläche, ein Tonwert von 100 Prozent entspricht dem Vollton.

Der Begriff „Trapping“ umschreibt die Überfüllung. Dieses Verfahren setzen wir als Offsetdruckerei ein, um Blitzer im Druck zu unterdrücken. Dabei vergrößern wir Farbflächen, die aneinanderstoßen, minimal und vermeiden damit Passerungenauigkeiten.

Zur Vermeidung von Blitzern werden bei aneinandergrenzenden Flächen die hellen Flächen etwas vergrößert.

Im Bogenoffset wird ein Bogen so gewendet, dass die Seitenmarke wechselt. Dabei bleibt die Seite aber an den Vordermarken bestehen. Der Druckbogenstapel muss nur noch in seiner Längsrichtung gewendet werden. Nach dem Umschlagen befindet sich die Rückseite des Bogens oben.

Ihre Daten können Sie einfach auf unseren FTP-Server uploaden.

UV-lackierte Drucke bieten sehr hohen Glanz, sind dauerhaft schmutzgeschützt sowie kratz- und scheuerfest. UV-Lackierungen eignen sich für gestrichene Papiere, die wenig saugfähig, aber gut temperaturbeständig sind.

Unter Einwirkung von UV-Licht erhärtet der Lack innerhalb kürzester Zeit.

Vektor-Daten bestehen im Vergleich zu Bitmap-Daten aus mathematischen Formeln und basieren auf Punkten, die mit Linien und Kurven miteinander verbunden sind. Diese bilden eine Grafik, die sich ohne Qualitätsverluste vergrößern oder verkleinern lässt.

Verleihen Sie Ihrem Printprodukt eine besondere Note und beeindrucken Sie so Ihre Zielgruppe. Wir bieten Ihnen dazu vielfältige Veredelungsmöglichkeiten, wie z. B. UV-Lackierung partiell oder vollflächig, Folienkaschierung, Stanzen, Prägen u. v. m. Und das genau abgestimmt auf Inhalt und Einsatzzweck, den gewünschten Effekt und die Verwendungsdauer Ihres Printproduktes. Wir beraten Sie gern.

In der Typografie sind Versalien die Großbuchstaben des Alphabets. Man kennt Großbuchstaben auch unter dem Begriff Majuskeln.

Als Offsetdruckerei produzieren wir für Sie im Vierfarbdruck. Das sind die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key (schwarz). Wenn Sie wünschen, drucken wir im Bogenoffset auch Sonderfarben für Sie.

Fläche bei Druckvorlagen; im Gegensatz zu gerasterten Halbtönen. 

Mit unserem modernen Maschinenpark produzieren wir klimaschonend und umweltbewusst und verringern damit deutlich den CO2-Emissionsausstoß. Die Trocknereinheit an unserer Rollenoffset-Druckmaschine ist mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet. Mit der im Druckprozess entstehenden Abwärme beheizen wir unsere Verwaltungs- und Produktionsgebäude sowie eine nahegelegene Schule.

Nach dem eigentlichen Druckvorgang werden die bedruckten Papierbögen und -bahnen in unserer leistungsstarken Druck-Weiterverarbeitung zu hochwertigen Endprodukten verarbeitet und erhalten hier den letzten Schliff. Zu den vielfältigen Weiterverarbeitungsmöglichkeiten zählen z. B. Sammelheften, Schneiden, Falzen, Perforieren, Rillen, Beiheften, Beikleben, Beilegen und Adressieren. Erfahren Sie hier mehr…

Wir bieten Ihnen viele verschiedene Falzarten. Der Wickelfalz ist dabei ein Parallelfalz. Zwei oder mehrere gleich breite Teile des Falzbogens werden ohne Richtungswechsel um ein Bogenteil gefalzt.

Als Workflow wird der Arbeitsablauf bezeichnet. Bei apm läuft dieser transparent über alle Druckprozesse hinweg — vom Auftrag bis zur Weiterverarbeitung.

Yellow, auch gelb nach DIN 16539, ist eine der vier Grundfarben im Standardmodell Vierfarbdruck. 

Der Zeilenabstand bezeichnet den Abstand von Schriftlinie zu Schriftlinie. Dabei zählen wir jeweils von der Unterkante von Groß- und Kleinbuchstaben. Unterlängen werden nicht mitgerechnet.

Zeitschriften sind das perfekte Kommunikationsmittel, um regelmäßig eine große Zielgruppe zu erreichen, denn sie erscheinen periodisch, z. B. in einem 14tägigen, monatlichen oder quartalsweisen Rhythmus.

Umweltfreundlich, effizient und kostensparend: Damit lässt sich unsere Arbeitsweise gut umschreiben. So sind wir FSC und PEFC zertifiziert und drucken als zertifizierter Climate Partner auf Wunsch klimaneutral. Dass unsere Kompetenz und die Druckqualität der Produkte höchsten Ansprüchen gerecht werden, wurde mit der Zertifizierung gemäß ProzessStandard Offsetdruck (PSO) ISO 12647 erneut nachgewiesen.

Zwei oder mehrere Teile des Falzbogens werden in wechselnden Richtungen gefalzt.

Im Offsetdruck wird die Maßeinheit Zoll am häufigsten für Endloslängen verwendet. 1 Zoll = 1 Inch = 2,54 cm. 

Als Zuschuss bezeichnen wir den Überschuss des Druckbogens, der zur Druckinstallation und für die Weiterverarbeitung benötigt wird.